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© Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Milde Science Communication

Gravitationswellen-Technologie für die Klimaforschung

Gravitationswellen-Technologie für die Klimaforschung

Die für Gravitationswellen-Detektoren entwickelte Laserinterferometrie wird inzwischen auch zur Erdbeobachtung eingesetzt: Auf der im Mai 2018 gestarteten deutsch-US-amerikanischen GRACE Follow-On-Mission vermisst zum ersten Mal ein Laserinterferometer den 220 Kilometer Abstand zwischen den beiden Satelliten auf Nanometer genau.

Die beiden GRACE Follow-On-Satelliten umrunden die Erde und vermessen deren Schwerefeld durch die Erfassung ihres gegenseitigen Abstands. Damit überwachen sie regionale Grundwasserspiegel und weltweit Indikatoren des Klimawandels. Neben bewährter Messtechnik kommt dabei erstmals ein neuartiges Laser-Instrument (Laser Ranging Interferometer) zum Einsatz. Es misst 200-mal präziser als die bereits erprobte Mikrowellentechnik und erfasst die Änderungen des Satellitenabstands auf Atomdurchmesser genau. Ursprünglich wurde diese Methode zur hochpräzisen Bestimmung von Abständen entwickelt, um Gravitationswellen von verschmelzenden Schwarzen Löchern und Neutronensternen zu messen.

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt von NASA, dem Deutschen GeoForschungsZentrum und dem Albert-Einstein-Institut Hannover.

Verantwortlich für diesen Programmpunkt:

Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut)

Bilder-Nachweis / Copyright

Banner-Bild: © Erde: NASA „Blue Marble“, Satelliten: D. Schütze (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik)
Übersichtsbild: © Erde: NASA „Blue Marble“, Satelliten: D. Schütze (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik)