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Nachgefragt! Warum leuchten Tieraugen nachts, wenn man sie anstrahlt?

Nachgefragt! Warum leuchten Tieraugen nachts, wenn man sie anstrahlt?

Ian wollte wissen, warum Tieraugen nachts leuchten, wenn man sie anstrahlt. Seine Frage beantwortet Dr. Oliver Henneberg von der Universität Potsdam in diesem Kurzfilm.
Häufig wollen Jagdtiere, wie z. B. Katzen, in der Dämmerung auf Futtersuche gehen. Und dazu müssen sie auch im Dunkeln gut sehen. Im Auge haben sie dazu empfindliche Nervenzellen, die Licht aufnehmen und an das Gehirn als elektrischen Strom weiterleiten. Aber nicht das gesamte Licht wird von den Nervenzellen aufgenommen. Ein Teil fliegt einfach an ihnen vorbei und kann darum nicht gesehen werden. Es ist „verschwendetes Licht“, denn es führt nicht zu einem Strom in das Gehirn. Bei Tieren, die „leuchtende“ Augen besitzen, befindet sich hinter den Nervenzellen eine Reflexschicht. Ähnlich wie ein Spiegel wirft sie das Licht zurück. Es hat jetzt noch einmal die Chance, die Nervenzellen im Auge zu treffen. Aber auch nach der Reflexion wird nicht das gesamte Licht von den Nervenzellen aufgenommen. Es kann vielmehr das Auge wieder verlassen und jetzt sehr gut von dir gesehen werden – und zwar als das „Leuchten“ im Tierauge. Die Augen leuchten nicht von selbst, sondern reflektieren nur das Licht, das in das Auge fällt, z. B. von deiner Taschenlampe oder einem Blitzlicht.

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Banner-Bild: © proWissen Potsdam e.V./Potsdam TV GmbH
Übersichtsbild: © Barbara Schumann