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'Römische' Jubiläen im faschistischen Italien

'Römische' Jubiläen im faschistischen Italien

Historische Jubiläen bieten eine Möglichkeit an, historische Persönlichkeiten und historische Ereignisse für die Gegenwart ‚geltend‘ zu machen und daher zu aktualisieren und zu ‚funktionalisieren‘. Dies gilt auch – und in einer besonders klaren Art und Weise – im Kontext von totalitären Staaten, die eine normative Geschichtskultur offiziell vertreten. Im Italien der faschistischen Diktatur (1922-1943) spielte die römische Antike eine besondere Rolle als identitätsstiftender Referenzpunkt, das antike Rom wurde in diesen Jahren in drei großen Jubiläen gefeiert, die die 2000 Jahre seit der Geburt der Dichter Vergil (1930) und Horaz (1935) sowie des Kaisers Augustus (1937). Diese Videopräsentation (Videovortrag) wird zeigen, die diese Jubiläen organisiert wurden, um das antike Rom politisch tagesaktuell zu machen, im Sinne der Propaganda der faschistischen Diktatur.

Verantwortlich für diesen Programmpunkt:

Historisches Institut

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